Barbara with pianist Roland Pöntinen receiving flowers from concert-organizer Georg Hörtnagel after a great concert at the Herkulessaal of the Residenz in Munich.
Barbara signing CD-covers and programme-sheets after the concert.
Left: manager Helge Augstein with Barbara Hendricks after the concert
Artist Management Augstein - die Agentur, über die man Barbara Hendricks in allen Sparten (Oper, Konzert und Lied) im deutschsprachigen Raum und auch darüber hinaus anfragen und verpflichten kann.

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On Thursday, December 2, 1999 Barbara gave another highly cheered performance with standing ovations of "Die schöne Müllerin" at the noble Herkulessaal in Munich so she had to give even five encores.

Am Donnerstag, den 2. Dezember 1999 gab Barbara eine weitere enorm umjubelte Aufführung mit stehenden Ovationen von "Die schöne Müllerin" im noblen Herkulessaal in München, so dass sie sogar fünf Zugaben geben musste.

Press-cuttings/Zeitungsausschnitte

The following reviews from regional newspapers are being displayed to complete the collection withouth any comment, because the reactions of reviewers are very often different to those of the audience.

Nachfolgende Rezensionen erschienen in den örtlichen Zeitungen die wir kommentarlos aus Gründen der Vollständigkeit abbilden, da Kritikermeinungen und Publikumsreaktionen oftmals auseinandergehen.

Glitzernder Sopran

Was hätte es an diesem Abend nicht alles zu bemäkeln und zu bemosern gegeben! Verrutschte Vokale, zerbeulte Umlaute, "L's", die wie "R's", "R's", die wie "L's" daherrollten, rastlos fliehende Tempi, eine Tiefe, die eher sprach, als sang, opernhaftes Pathos, wo lyrische Emphase gefragt gewesen wäre (der Grat ist schmal!) - und so weiter und so fort. Ja, und überhaupt: Da betritt eine schwarze Amerikanerin, die zudem noch schwedische Staatsbürgerin ist und erst jüngst unter Zubin Mehta in Pekings Verbotener Stadt Puccinis Liu verkörperte, den Herkulessaal und will uns etwas über Schubert erzählen, gar über "Die schöne Müllerin", jenen landauf landab von alterslosen Tenören alterslos vorgetragenen Zyklus? Alle Achtung!
Dabei war es keineswegs Barbara Hendricks' strahlende Erscheinung, die uns blendete oder eines Besseren belehrte, und wohl auch nicht (nur) ihre schmerzlich schöne, versonnene Miene. Oft schien es zwar, als lauschte sie ihren eigenen Tönen förmlich hinterher, immer auf der Suche nach Haltung, Gestus und der richtigen Farbe, doch im Grunde teilte sich zwei geschlossenen Augen mit, was diese Frau im Lied zu sagen hat. Ihr Müllerbursche - und diese Erfahrung durften wir bereits vor zwei Jahren bei der Schubertiade Feldkirch machen - ist alles anders als ein "wassersomnambuler Gesell" und Tagträumer: Das "Rhythmische, die Akkuratesse des Schubertschen Wanderschritts liegt ihm sehr am Herzen, und nicht selten sticht ihn regelrecht der Hafer. Ein Stürmer und Dränger also, einer, der lange Zeit auf seine Naivität vertraut - und am Ende tödlich erschrickt.
Im Gegensatz zu Feldkirch aber, wo Hendricks doch einiges an Balance missen ließ, zeigte sie sich nun souverän. Spätestens mit "Morgengruß" war die Nervosität weg und die Stimme ganz da, verströmte sich ein obertonreich glitzernder, die hintersten Winkel seiner Resonanzräume geradezu gymnastisch auslotender, sehr körperbewusster Sopran in den Saal. Schade, dass Roland Pöntinen am Flügel da nicht etwas querständiger, nicht idiomatischer zu Werke ging: Bei seinem Schubert-Ton (die einleitenden Akkorde zu "Die liebe Farbe" muss man erst einmal so beseelt spielen!) hätte er sich gewiss alle Kühnheiten in Phrasierung und Akzentgebung leisten können!
Der Spannung des Abends freilich konnte diese kleine Blässe wenig anhaben: Ein einziges bebendes Decrescendo auf "War es also gemeint"?, ein winziges flüchtiges Flunkern in "Geselle, Geselle mir nach!" ("Tränenregen") und schließlich, als die Müllerin sich längst dem bösen Jäger in die Arme geworfen hat, viel Trauer, stampfende Wut - und Ohnmacht. Es ist eben immer noch alles drin in diesen Texten, in dieser Musik. Ganz am Ende, nach berechtigtem Jubel und fünf Schubert-Zugaben, ein Spiritual vom anderen Ende der Welt: "Give me Jesus". So kann man's auch sagen.

CHRISTINE LEMKE-MATWEY

Liederrecital Barbara Hendricks

Glittering soprano

What couldn't we have been critizising on this evening! Slipping vocals, battered umlauts, "R"s, "R"s, who rolled along like "L's", restlessly running tempi, a depth, that rather spoke than sang, operatic emotion, where lyrical emphasis was demanded (it's a very narrow line) - and so on and so on. Well, and anyway: there is a black American, who is even more a Swedish citizen and just did Puccini's Liu under Zubin Mehta in Peking's Forbidden City, enters the stage of the Herkulessaal and wants to tell us something about Schubert, even about "Die schöne Müllerin", this never-aging cycle that has been performed by never-aging tenors all over the country. Hats off!
Yet it was in no way the radiating appearance of Barbara Hendricks, that blinded us or taught us something different, and probably neither (only) her painfully beautiful, pensive expression. Often it though seemed, as if she would listen after her own singing, always on the search for the attitude, gesture and right colour, but basically we got it pretty obvious, what this woman had so say. Her millerboy - and this experience we could make already two years ago at the Schubertiade Feldkirch - is everything but a "water-sleepwalking guy" and daydreamer: The "rhythmical, the accuracy of Schubert's walking speed is very important to her and not seldom he's really getting cocky. So a real pushing guy, one, who for very long trusted in his naivity - and finally is horribly startled.
But compared to Feldkirch, where Hendricks left some balance to be desired, today she presented herself more souvereign. Latest with "Morgengruß" the nervousness was gone, the voice was top, and radiated in the high notes a glittering very present soprano, that found really elastically it?s way to the farest resonancing edges of the concert hall. Too bad, that Roland Pöntinen at the piano was not a bit more cross-wise and idiomatic: on his first Schubert-note (it's quite amazing, with how much feeling he was playing the introducing chords to "Die liebe Farbe") he certainly could have dared to do it with a boldness in the phrasing and ephazising!
This little paleness but could not do any harm to the thrill of the evening: a single trembeling decrescendo on "War es also gemeint?", a little brief fib in "Geselle, Geselle mir nach!" ("Tränenregen") and finally, when the miller's wife has already thrown herself into the arms of the evel hunter, lots of grief, stamping rage - and powerlessness. So there is still a lot possible with these lyrics, in this music. At the very end, after a well-deserved applause and five Schubert-encores, a spiriual from the other end of the world: "Give me Jesus". That's another way to put it.

Süddeutsche Zeitung Nr. 279, page 8
Polling - Die Schöne Müllerin - ein Schäferspiel: Wenn Barbara Hendricks im pretiösen Rokoko-Ambiente des Pollinger Bibliothekssaals Schubert interpretiert, denkt man unweigerlich an kokette Verkleidungsrituale des Spätbarocks - dass des Müllers Lust hier gefährlich nach "Wandeln" klingt, wirkt so fast programmatisch. Hendricks, die sich mit vorweihnachtlich goldglitzernder Robe und eleganet timbriertem Sopran nahtlos ins pastellgetönte Stuck-Interieur des Raumes einfügt, gibt im gutgefüllten Saal eine opernhaft illustre Müllerin-Variante. Nicht nur bedingt durch die Fernsehkameras, die Ausschnitte des Konzerts fürs ZDF aufzeichnen, wird hier die Intimität von Schuberts naturnahmen Liedzyklus zum großen Auftritt geweitet.
Die renommierte Sopranistin begegnet diesem Prüfstein deutscher Liedinterpretation mit ungebrochen positivistischem Ansatz, der die erfahrene Operninterpretin nicht verbergen kann. Zwar sind die einzelnen Phrasen durchaus differenziert gearbeitet, oft wirkt die psychologische Feinzeichnung aber doch zu eindimensional, scheinen die Affekte etwas plakativ überzeichnet. Mit großen Augen werden hier naive Natur-Betrachtungen angestellt, tragische Vorausahnungen in Szene gesetzt. Oft kippen resignative Zwischentöne ins Leidvoll-Dramatische; etwas zu pathetisch gerät so die visionäre Beschwörung des Frühlings in den "Trockenen Blumen". Vor allem die nach innen gewandten Lieder klingen oft etwas unruhig. Zwar bemüht sich die Interpretin um ein distinkt zurückgenommenes Timbre, scheint sich aber mit Schuberts schlichtem Volkston nicht ganz wohl zu fühlen - fast immer wird noch ein Kopfnicken, ein schelmisches Zwinkern nachgeliefert.
Und obwohl sich die gebürtige Amerikanerin und Wahl-Schwedin Wilhelm Müllers schlichte Verse gewissenhaft erwandert hat, werden die Texte oft zur kryptischen Lautsammlung; oft wirken die Kantilenen duch vokale Lautwechsel seltsam verzerrt. Zudem erweist sich Hendricks dunkel gefärbter Sopran, der in der Mittellage durch Goldglanz überzeugt, für die liedtypische schnelle Deklaration, beispielsweise im "Jäger", als oft nicht beweglich genug; auch die jubelnden Koloraturen im Lied "Mein" wirken so seltsam gebremst.
Doch der liederfahrene Roland Pöntinen, der anfangs hörbar mit dem etwas schwergängigen Instruments kämpft und im Laufe des Abends deutlich an klanglicher Statur gewinnt, ist ein lockend einlullender oder drohender Bach, der sensibel auf sängerische Nuancen reagiert. Wunderbar schlicht, fein gelauscht, gelingt ihm der "Morgengruss", auch Barbara Hendricks wirkt hier allmählich etwas gelöster. Vor allem die Lieder der zweiten Zyklushälfte, in denen der Ton in Verzweiflung umschlägt, kommen ihrer operngeschulten Stimme etwas mehr entgegen; in "Eifersucht und Stolz" gelingt eine atemberaubend eindringliche Zeichnung der Affekte?.
Ovationen und vier Zugaben, die sich über "Forelle" und "Musensohn" zu einem arios und innig empfundenen "Ave Maria" mit anschließendem "Give me Jesus" steigerten: Hier ist die Montreux-erprobte Jazzinterpretin in ihrem Element, lässt mit gut fokussierter Gospelstimme wohlgeformte Phrasen sinnlich nachvibrieren. Eva Katharina Klein

Lustful change

Barbara Hendricks' interpretation of "Schöne Müllerin" in the library of Polling

Polling - Die Schöne Müllerin - a bucolic play: When Barbara Hendricks interprets Schubert in the precious Rokoko-ambience of Polling's library-hall, we immediately think of the roguish rites of late baroque costume parties; and so it seems nearly programmatical that the Müller's lust sounds more like "Wandeln" (change) [instead of "wandern" (wandering)] . In a pre-Christmas gold-glittering robe and with her elegant soprano timbre Hendricks perfectly fuses into the pastel-coloured stucko-interior of the hall and presents an operatically illustrous variation of the milleress to the numerous audience. Not only due to the presence of the tv-cameras recording excerpts of the concert for the ZDF (Second public German tv-channell), the intimacy of Schubert's close to nature lied-cycle was being extended into a great performance. The famous soprano meets this touchstone of German lied-interpretation with an unbroken positive approach that cannot deny the experienced opera interpretor. It is true that single phrases were definitely worked out most delicately, but often the psychological delineation seems too one-dimensional, emotions seem a bit slogan-like overdrawn. With wide eyes naive views of nature are being presented, tragical anticipations are being put into scene. Often resigning nuances are turned into the painful-dramatical; the visionary invocation of the spring in "Trockene Blumen" becomesa bit too pathetical. Mostly, the rather intimate lieder often sound a bit unsteady. It is true that the interpreter (singer) tries to sing a distinctively reserved timbre, but it seems as if she does not feel too comfortable with Schubert's simple folk-sound - nearly every time a nodding of the head, a roguish blinking is being added. And although the native American and now naturalized Swede has wandered Wilhelm Müller?s simple verses conscientiously, the lyrics often become a cryptical collection of vocals, often the notes seem strangely distorted by vocal changes of the sound. Moreover, Hendricks? dark-coloured soprano, which convinces in the middle-scale by golden splendour, often proves to be not flexible enough for the characteristically fast declamation of lieder, for example in "Jäger", also the cheering coloraturas in the lied "Mein" thus seem strangely slowed down.
However, lied-experienced Roland Pöntinen, who in the beginning is fighting audibly with the slightly clumsy-going instrument and who clearly acquires acoustic stature as the evening proceeds, is a seducingly lulling or threatening stream sensitively reacting to the nuances of the singer. Wonderfully simple, precisely listened, he manages the "Morgengruss", Barbara Hendricks, too, finally appears to ease. The lieder of the second part of the liedercycle, where the tone reverts to despair, better suit her opera-trained voice; in "Eifersucht und Stolz" she manages a breathtakingly forceful drawing of the emotions.
Ovations and four encores that increased from the "Forelle" and "Musensohn" to an aria-styled and sincerely felt "Ave Maria" followed by "Give me Jesus": here the Montreux-experienced jazz vocalist is in her element, makes well-formed phrases sensuously vibrate by her well focussed gospel-voice.

Nur die Zugaben glückten

Die Sopranistin Barbara Hendricks gastierte in Polling

Polling - Unter den großen Liederzyklen Franz Schuberts gibt es keine wirklich fröhlichen. Auch "Die schöne Müllerin" ist die eher bittere Schilderung lebensnahen Geschehens: Man(n) verliebt sich, wird betrogen, wünscht sich den Tod: "Grabt mir ein Grab im Wasen, deckt mich mit grünem Rasen"; und die "liebe Farbe", das Grün der Hoffnung, wird zur bösen der Eifersucht und des Todes. Dazu rät der Bach dem betrogenen Müller - "Will betten dich auf kühlem weichem Pfühl" - zum Selbstmord. Danach singt Barbara Hendricks "Die Forelle", die in einem Bächlein helle launisch lebt. So kann Programmgestaltung verunglücken.
Die begnadete Sopranistin trat im Pollinger Bibliotheksaal für eine ZDF-Produktion auf. Der Zugabe wegen hätte sich der Weg gelohnt: Die "Forelle" war ein blitzend brillantes Kabinettstück humoristisch-hintergründiger Liedgestaltung. Noch mehr belegte das "Ave Maria" aus Walter Scotts "Fräulein vom See" die unglaublichen Fähigkeiten der Sopranistin: Ein wundervoll geführtes Piano, eine Fülle ohne Forcieren, ein Registerausgleich ohne Brüche, eine Sprache voller wohl lautender Vokale. Sie ist eine der ganz großen Künstlerinnen, und der Beifall für die Zugaben war eher zu gering, obwohl er groß war.
Schuberts "Schöne Müllerin" musste ohne diese Eigenschaften auskommen. Möglicherweise verhinderte bei der nervösen Aufführung der Zwang zum Fernseh-Erfolg den Interpretations-Erfolg. In ägyptisches Gold gewandet, stand die Künstlerin wie eine antike Statue im Rokoko-Rahmen, ein Bild für die Götter der Television, die an diesem Abend die Kameraaugen auf sie gerichtet hatten. Aber für eine TV-Wiedergabe fehlte der Aufführung alles, was Hendricks bei ihrem außergewöhnlichen Qualitätsbewußtsein als Maßstab hat: Gute Aussprache, ein sicherer Ausgleich zwischen hohen und tiefen Stimmregistern, ein tragfähiges Piano, die freie Höhe, die sichere Tempowahl nach Schuberts Angaben, der Ausgleich zwischen den Details jedes Liedes und der große Bogen über die 20 Nummern hinweg.
Und es fehlte ihr ein Begleiter, der geholfen hätte, das Blatt zu wenden: Roland Pöntinen, der in den Zugaben souverän, elegant, schubert-spezifisch und klangfarbenreich agierte, blieb ein hölzern spielendes Anhängsel, bemüht, nicht zu stören, auch bemüht, alle Töne zu spielen. Auch er, der bewundernswert schöne CDs eingespielt und Konzerte gegeben hat, war an diesem Abend Opfer statt Interpret.
Mag sein, dass Martin Engstroem, erfolgreicher Konzertveranstalter und Gatte der Sopranistin, die Idee zu dem Projekt "Porträt Barbara Hendricks" hatte. Glücklich gelungen war dann dieser Abend leider nicht. Immerhin gibt es die Zugaben, die man senden kann; und das Pollinger Konzert wird ohnehin nur ein Teil des Ganzen ...

Only the encores were well-done

The soprano Barbara Hendricks made a guest-performance in Polling

Polling - Among the great lieder-cycles of Franz Schubert there are no really happy ones. "Die schöne Müllerin", too, is a rather bitter description of close-to-life-happenings: Man falls in love, is being betrayed, desires death: "Dig me a grave in Wasen (meadow), cover me with green"; and the "dear colour", the green of hope, becomes an evil one of jealousy and of death. The stream, too, advices the betrayed miller to commit suicide: "Will bed you on cool soft ground" - . After that Barbara Hendricks sings "The trout" (Die Forelle), who gayly lives in a clear stream.That's a way to misplan a programme.
The highly gifted soprano appeared in the library of Polling for a ZDF-production. It would have been worthwhile to attend for the encores alone: The "trout" was a sparkling brilliant cabinet-piece of humorously subtle lied-creation. Even more so the "Ave Maria" from Walter Scott's "Fräulein of the sea" proves the unbelieveable qualities of the soprano: a wonderflully controlled piano, volume without any forcing, register-sliding without breaks, diction full of well-sounding vocals. She is one of the really great artists and the applause for the encores was rather too small, even though it was really enormous.
Schubert's "Schöne Müllerin" had to do without these qualities. Maybe the pressure to create a success for television was a disturbing factor in this nervous performance. Clad in Egyptian gold, the artist stood like an antique statue in the Rokoko-frame, a picture for the gods of television, who that night had focussed their camera-eyes on her. But für a tv-presentation the performance lacked everything Hendricks has for her extraordinary measure for quality: excellent diction, a secure balance between high and low register, a reliable piano, the free height, the secure choice of time according to Schubert"s notation, the balance between the details of each song and the great line spanning all the 20 numbers.
And she did not have the accompanier who would have helped to turn the tide: Roland Pöntinen, who played the encores souvereignly, elegantly, schubert-specific and musically colourful, remained a wooden playing appedage, trying not to disturb, also trying to play all notes. Him, too, who has played wonderfully beautiful cds and concerts was victim rather than interpretor that night.
It may be, that Martin Engstroem, successful concert-manager and husband of the soprano, had come up with the idea of the project "Portrait of Barbara Hendricks". Unfortunately, this evening was not really well-done in the end. At least, there were the encores, that will be airable; and the concert of Polling is only a part of the whole project anyway.

No lad, nowhere

Barbara Hendricks sang the "milleress" Maybe it is unpardonably old-fashioned and backward: but actually Schubert's "beautiful milleress" is waiting for a journeyman, a strong-voiced lad to woo her.
Isn?t it so?. Surely, if "unisex" is in fashion and actresses neither recoil from Mephisto nor from Hamlet, why should a singer resign (shrink) from the "Müllerin"? Besides, years ago, Christa Ludwig, dared the "Winterreise" . But this was certainly something different from Barbara Hendricks' risked aiming at the Müller-cycle (Herkulessaal Munich).
In the "Winterreise" poet and composer draw a psychograph, it deals with the chasms of the soul. Compared to that the wandering of the miller, his wooing for the beautiful milleress and his rejection on account of the green-skirted competitor are pretty down to earth and manly. But more than "Zur Müllerin hin" (To the milleress) (Thanksaying to the stream) and the jubilation "die geliebte Müllerin ist mein" (The beloved milleress is mine) ("Mein!") from the mouth of a woman irritates the performance in itself.
Barbara Hendricks silvery, vibrato-touched soprano does not neccessarily carry the mark of Schubert. It lacks the line, all seems just dotted point by point, vocal changes of colour are disturbing and there's a lack of lyric authenticy and understanding. Only occasionally does the charming singer whose merits as Susanna or Sophie are by no means forgotten meet the right mood, such as in "Der Neugierige", "Die liebe Farbe", "Trockene Blumen". But all in all, the hardly changing tone is rather tiring , and Roland Pöntinen at the piano does not know the right way, either. Nevertheless: lots of applause and encores.